Violinplot-Diagramm
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Was ist ein Violinplot-Diagramm?
Ein Violinplot kombiniert ein Boxplot mit einer Kernel-Dichteschätzung, um die vollständige Verteilung numerischer Daten über Kategorien hinweg zu zeigen. Im Gegensatz zum reinen Boxplot zeigt die Breite jeder Violine, wo Werte am stärksten konzentriert sind, sodass Verzerrungen, mehrere Spitzen und Ausreißer leicht erkennbar sind. Besonders nützlich ist er beim Vergleich von Verteilungen mehrerer Gruppen nebeneinander. Verwenden Sie ihn immer dann, wenn die Form Ihrer Daten wichtig ist, nicht nur Median oder Spannweite.
Wichtigste Funktionen
Kernel-Dichteschätzung
Die einstellbare KDE-Bandbreite steuert, wie glatt oder detailliert jede Violinform erscheint, sodass Sie feine Muster hervorheben oder breitere Trends zeigen können.
Inneres Boxplot-Overlay
Schalten Sie ein eingebettetes Boxplot in jeder Violine ein, um Median, Quartile und Whisker neben der vollständigen Verteilungsform anzuzeigen.
Anzeige einzelner Datenpunkte
Optional können Sie jeden Rohdatenpunkt innerhalb der Violine darstellen, damit Betrachter die tatsächlichen Beobachtungen hinter der Verteilungskurve sehen.
Vergleich mehrerer Gruppen
Stellen Sie mehrere Violinen nebeneinander mit unterschiedlichen Farben dar, um Verteilungen zwischen Gruppen auf einen Blick zu vergleichen.
Vertikale und horizontale Ausrichtung
Wechseln Sie zwischen vertikalen und horizontalen Layouts, um Ihre Folie, Ihren Bericht oder Ihr Dashboard ohne Datenumformatierung anzupassen.
Ideal für
Wann verwenden
- Wenn Sie Verteilungen über zwei oder mehr Gruppen vergleichen möchten, nicht nur zusammenfassende Statistiken
- Wenn Ihre Daten bimodal oder multimodal sein können und ein Boxplot diese Spitzen verbergen würde
- Wenn Sie genügend Datenpunkte haben (typischerweise 30+), damit eine Dichteschätzung sinnvoll ist
- Wenn Ausreißer wichtig sind, aber auch die Gesamtform der Verteilung zählt
- Wenn ein Histogramm pro Gruppe nebeneinander zu unübersichtlich wäre
Häufige Fehler
- !Violinplots mit sehr kleinen Stichproben (unter 20 Punkten) verwenden – die Dichteschätzung wird unzuverlässig
- !Bandbreite zu niedrig einstellen, wodurch spitze Formen entstehen, die Rauschen überanpassen
- !Bandbreite zu hoch einstellen, wodurch echte bimodale Muster zu einer einzigen Wölbung geglättet werden
- !Vergessen, die Stichprobengröße pro Gruppe anzugeben, sodass Betrachter die Zuverlässigkeit nicht einschätzen können
- !Fast identische Farben für benachbarte Violinen verwenden, was die Gruppen schwer unterscheidbar macht
- !Achsenbeschriftungen oder Einheiten weglassen, wodurch die Werteskala nicht interpretierbar ist